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Die Phasen der Trauerbewältigung

Ruda Bestattungen • Trauerbewältigung in Berlin
10.06.2020

Der Tod ist kein beliebtes Gesprächsthema und doch wird jeder Mensch im Laufe seines Lebens damit konfrontiert. Der Verlust des Partners, eines Angehörigen oder Freundes hinterlässt eine Lücke im Leben. Es scheint, als würde uns jemand den Boden unter den Füßen wegziehen und wir fallen in eine endlose Tiefe. Unsere Gefühle bestimmen plötzlich unseren Alltag und wir glauben, nie wieder ein „normales“ Leben führen zu können. Wir durchleben in der Trauerzeit unterschiedliche Phasen, bis wir wieder zu uns finden.

 

  1. Verleugnung

In der ersten Phase der Trauerbewältigung wollen wir nicht wahrhaben, dass der geliebte Mensch von uns gegangen ist und wir ihn nie wiedersehen. Es fühlt sich surreal an, weshalb wir den Tod verleugnen. Viele haben das Gefühl, dass der Verstorbene jeden Augenblick erscheint. Wir bewegen uns in diesem Stadium wie in Trance.

 

  1. Gefühlschaos

So langsam realisieren wir, dass es kein schlechter Witz ist und geben die Hoffnung auf. Wir leiden unter Schlaflosigkeit, unkontrollierbaren Gefühlsausbrüchen und Antriebslosigkeit. Wir kompensieren unsere Trauer mit Essen oder sind appetitlos. Außerdem bereitet uns nichts mehr Freude und wir haben das Gefühl, nie wieder glücklich zu sein. Wir beneiden andere, die ihre geliebten Menschen um sich haben. Manchmal reagieren wir sogar gereizt, wenn jemand seine Anteilnahme zeigt. Unser einziger Gedanke ist der schmerzliche Verlust und es scheint so, als würden wir nicht mehr zur Außenwelt gehören. Gefühlsschwankungen sind in dieser Phase völlig normal. Wichtig ist, dass Familie und Freunde Beistand leisten und die Trauer gemeinsam versuchen zu verarbeiten. Denn wie das bekannte Sprichwort besagt: „Geteiltes Leid ist halbes Leid“.  Unterdrücken Sie die Traurigkeit nicht und lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf.

 

  1. Neuorientierung

In der dritten Phase fällt es zunehmend leichter, uns zeitweise auf andere Dinge zu konzentrieren und sogar Freude zu verspüren. Die Trauer und das Hadern lassen nach. Stimmungsschwankungen begleiten uns jedoch auch in diesem Stadium. Geben Sie sich Zeit und setzen Sie sich nicht unter Druck. Nur weil ein anderer schneller mit dem Verlust klarkommt, heißt es nicht, dass Sie sich an das Tempo halten müssen. Jeder Mensch trauert anders und bewältigt die Phase unterschiedlich schnell.

 

  1. Gleichgewicht

Schließlich nehmen wir wieder ganz normal am Alltag teil und sind zu einem neuen körperlichen sowie seelischen Gleichgewicht gelangt. Wir wissen, mit dem Tod des Verstorbenen zurechtzukommen und blicken nun auf das, was uns im Leben noch bleibt. An besonderen Feiertagen oder Geburtstagen denken wir gerne an den Menschen zurück, jedoch nehmen uns unsere Gefühle nicht mehr ein.

 

Im Todesfall stehen wir als Team von Ruda Bestattungen an Ihrer Seite. Wir begleiten Sie durch diese emotional belastende Zeit und geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Trauer bewältigen.

 

Bleiben Sie gesund!

Ihr Hendrik Ruda von Ruda Bestattungen

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